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Brücke

Zementbrücke, Offenburg/Malsch, Deutschland

Erfahrung nutzen, besser bauen


Die Bundesautobahn 5 (A 5) ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung. Auf der A 5 (Karlsruhe–Basel) zwischen Offenburg und Malsch verkehren bis zu 70.000 Fahrzeuge pro Tag, dem ist die teilweise über 40 Jahre alte vierspurige Autobahn jedoch nicht mehr gewachsen. Dies veranlasste die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Baden-Württemberg, dazu, die Autobahn sanieren und ausbauen zu lassen. Hiermit beauftragte sie im Rahmen eines PPP-Projektes die Via Solutions Südwest GmbH & Co. KG. Diese baut die verkehrsreiche Strecke zwischen Baden-Baden und Offenburg sechsspurig aus und hat zur Aufgabe, den Autobahnabschnitt die nächsten 30 Jahre zu betreiben. Im Gegenzug dazu kann das Unternehmen die Einnahmen der Lkw-Maut einbehalten. Zu den Baumaßnahmen gehörte unter anderem, zwei zweispurige Brücken zwischen Offenburg und Appenweier abzureißen und durch zwei neue drei­spurige Spannbetonbalkenbrücken zu ersetzen. Hiermit wurde die ARGE VCS BAB A5 betraut. Die Rendler Bauzentrum GmbH, Oberkirch, führte die Arbeiten als Subunternehmen aus.

Holcim Leistungen

Beratung über den richtigen Zement
Unterstützung bei der Betonrezeptur
Lieferung des Zementes
Assistenz bei der Qualitätssicherung
Bereitstellung aller erforderlichen Unterlagen

Verdichten bei engmaschiger Bewehrung

Um dieses Objekt zu realisieren, standen den Bauarbeitern nur 30 Wochen pro Brücke zur Verfügung, was für ein solches Bauvorhaben recht ambitioniert ist. Erschwerend kam hinzu, dass sich beim Errichten der ersten Brücke herausstellte, wie engmaschig die Bewehrungslage geplant war, und sich so der Beton nur schwer einbauen und verdichten ließ. Um bei der zweiten Brücke nicht mit denselben Herausforderungen kämpfen zu müssen, wurden entsprechende Vorkehrungen getroffen. Beispielsweise veränderten die Statiker den Bewehrungsplan und es wurden gut durchdachte Rüttelgassen eingebaut. Darüber hinaus nutzten die Verantwortlichen den Zement Riteno 4 von Holcim, Dotternhausen, für den Überbau der Brücke.



Beim Brückenüberbau der Nordfahrbahn vertrauten die Verantwortlichen auf Holcim-Zement

Jede der beiden neuen Brücken ist 115 m lang und 18,5 m breit

:
Aufgrund der engen Bewehrungslage war die Betonage des Überbaus sehr aufwendig



Mit guten Lösungen zum Ziel

Bei diesem Bindemittel handelt es sich um einen Portlandschieferzement, der eine moderate Wärme­entwicklung und ein hervorragendes Wasserrückhaltevermögen aufweist. Er ist vielseitig einsetzbar und eignet sich für Beton-, Stahlbeton- und Spannbetonbauten genauso wie für Sichtbetonelemente oder Betonwaren. Für die Autobahnbrücke war unter anderem sein erhöhter Sulfatwiderstand (bis 1000 mg/l SO4 bei einem max. w/z-Wert von 0,5) von Vorteil. So gelang es dem Rendler Bauzentrum dank einer verbesserten Planung, hochwertigen Materialien und einem zeitweise sehr hohen Aufgebot an qualifizierten Mitarbeitern, die Bauaufgabe in kürzester Zeit hervorragend zu lösen.



Am Bau Beteiligte

Bauherr
Via Solutions Südwest GmbH & Co.KG
Bauunternehmen
ARGE VCS BAB A5 vertreten durch: Rendler Bauzentrum GmbH, Oberkirch
Planung + Statik
Ingenieurgemeinschaft Setzpfand, Weimar
Beton
Hermann Uhl GmbH & Co. KG, Schutterwald / Rudolf Peter GmbH & Co. KG, Achern




Technische Daten

Druckfestigkeitsklasse
C40/50
Expositionsklassen
XC4, XF2, XD1
Konsistenzklasse
F4
Größtkorn
Dmax16
Chloridgehaltsklasse
CI 0.20
Zement
Riteno 4 (CEM II/B-T 42,5 N): > 320 kg/m³
Fließmittel
k.A. zur Menge
Frischbetonrohdichte
2386 kg/m³
Druckfestigkeit n. 28 Tagen
56,0 N/m2
Gesamtmenge Überbau
ca. 1450 m³
Geforderte Einbauleistung
ca. 180 m³/h