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Büro-/Geschäftshaus

Weingut Schmidheiny, Heerbrugg, Schweiz

«Rebstöcke» und vieles mehr aus Beton


Fehlende Verarbeitungskapazitäten und veraltete Gebäude gaben den Anstoss zum Bau eines neuen Verkaufs- und Ökonomiegebäudes auf dem Weingut Schmidheiny. Dabei wurde das ganze Ensemble neu gestaltet, um ein für Besucher und Weinliebhaber ansprechendes Umfeld entstehen zu lassen. Der Baustoff Beton findet sich dabei vom Waschtisch bis zur Fassade, wo er knorrige Weinstöcke nachbildet.

Projektbescheibung

Der bestehende Verkaufsraum auf dem Weingut Schmidheiny befriedigte optisch nur bedingt. Zudem sollte hier weiteres Traubengut aus einem zweiten Rebberg verarbeitet werden, wozu die vorhandenen Kapazitäten nicht ausreichten. Daher suchte der Gutsbesitzer in einem eingeladenen Wettbewerb nach Ideen, um sein Weingut zu erweitern und dabei gleichzeitig mehr Emotionen zu vermitteln und ansprechender zu werden.

Holcim Leistungen

Lieferung des Zements

Beratung bei der Betonrezeptur

Transportbetonlieferung ab Werk St. Margrethen


Anforderung

Die Kunst des Weinbaus sollte architektonisch unterstützt und mit Kunst im Aussenraum verbunden werden, um die Besucher in eine eigentliche Weinwelt zu führen. Ferner wollten die Arcitekten den Baustoff Beton möglichst umfassend mit einbeziehen. Sie suchten daher nach Wegen, die gewählte Materialisierung auch von der Form, Farbe und Textur her mit dem Zweck des Weinguts in Verbindung zu bringen.

Umsetzung

Die Gewölbedecke und die Säulen des innenliegenden, rundum verglasten Atriums, das als Barriqueraum dient, bestehen aus Beton. Den Säulenportikus bilden knorrigen Weinstöcken nachempfundene, mehrfache geknickte Betonelemente. Dieses Motiv setzt sich an den seitlichen Wandscheiben des Neubaus fort. Um den Hof abzuschliessen, wachsen auf der gegenüberliegenden Seite weitere Rebstöcke aus Beton aus dem Boden, die horizontal auskragen und so eine Pergola bilden. Beton tritt jedoch noch in mindestens drei weiteren, versteckteren Spielarten auf: Die Böden des Neubaus bestehen aus einem schwarz eingefärbten Hartbeton, die Waschtische in den Toiletten sind aus noch schwärzer gehaltenem Beton gegossen und die Sichtbetonwände aus grauem Beton haben mit dem Einlegen einer OSB-Platte in die Schalung eine raffinierte Struktur erhalten.


Am Bau Beteiligte

Bauträgerschaft
CKU AG, Jona
Wettbewerb
Hautle + Partner AG, Widnau, Suum Architects GmbH, Widnau
Architektur und Bauleitung
Hautle + Partner AG, Widnau
Ausführung
Niederer AG, Rebstein
Fertigelemente
SAW Spannbetonwerk AG, Widnau
Transportbeton
Holcim Kies und Beton AG, Werk St. Margrethen



Technische Daten zum Beton

Druckfestigkeitsklasse
C30/37
Expositionsklassen
XC4, XF1
Grösstkorn
Dmax32
Chloridgehaltsklasse
Cl 0,10
Konsistenzklasse
C3
Zement
Optimo 4
Zusatzmittel
Glenium Sky 587