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Infrastrukturbauten

Lagerhalle Henniez in Seigneux, Schweiz

Kompetenz im Industriebau



Die Getränkefirma Henniez – die Sources Minérales Henniez SA – liess eine neue Halle erstellen, da sie ihre Produktions- und Lagerflächen dringend erweitern musste. Der Beton des Hallenbodens sollte wirtschaftlich, langlebig und einfach einzubringen sein.

Holcim Leistungen

Beratung Stahlfaserbetonlösung

Laufende Betonprüfungen auf Druckfestigkeit und Dauerhaftigkeit


Projektbeschreibung

Die Mineralquelle Henniez blickt auf eine schon über hundertjährige Erfolgsgeschichte zurück, und der Erfolg dauert noch immer an. Um ihren entsprechend wachsenden Produktionsbedürfnissen gerecht zu werden, benötigte Henniez eine neue Lagerhalle, in der in Zukunft auch eine Abfüllanlage installiert werden soll. An die Bodenplatte dieser Halle wurden sehr hohe Anforderungen gestellt. Es wurde eine Vergleichsstudie erstellt, und der Bauherr besuchte verschiedene Referenzobjekte. Diese Untersuchungen führten zur Verwendung von Steelpact 7, einem für das Vorhaben optimal geeigneten Baustoff.





Anforderung

Die Bodenplatte musste die folgenden technischen und logistischen Parameter erfüllen:
- Aufnahme hoher Nutzlasten von bis zu 3 t/m2
- hohe Biegezugfestigkeit des Betonbodens
- geringer Rollwiderstand für Palettrollis, aber hoher Abrasionswiderstand
- Quergefälle von 2% (Entwässerung)
- erhöhte Dichtigkeit, den Vorschriften der Nahrungsmittelhygiene genügend
- chemischer Widerstand gegen Säuren gewisser Naturprodukte (z. B. Orangensaft)
- gleichbleibende Oberflächenbeschaffenheit über 2400 m2 (rund 500 m3 Beton)
- Frischbetontemperatur von mindestens 10 °C für eine bestmögliche Oberflächenbearbeitung
- optimales Verhältnis von Qualität, Kosten und Terminen
- kurze Bauzeit wegen Halleneinweihungs- und 100-Jahr-Feier der Sources Minérales Henniez SA.

Umsetzung

Das Einbringen des Steelpact 7 war in vier Etappen von je 63 m Länge, 10 m Breite und 20 cm Dicke vorgesehen. Mit dem System Joindal liess sich jede Tagesetappe bis hin zum Abtaloschieren genau abgrenzen. Auf der Oberfläche wurde Quarzsand eingestreut, um die Festigkeit gegen Abrieb zu erhöhen. 24 Stunden nach dem Betonieren wurden die Querfugen gefräst. Erfordert bereits die Herstellung von Stahlfaserbeton die grösste Aufmerksamkeit, so verlangten die äusseren Bedingungen des Baus zusätzliche Sorgfalt. Bei einer Aussentemperatur von –10 °C wurde die Halle auf 10 bis 15 °C geheizt. Gesteinskörnung und Anmachwasser mussten ebenfalls erwärmt werden, um eine Betonkonsistenz zu erzielen, die den Verarbeitbarkeitsbedingungen genügte. Bei all diesen Massnahmen war stets daran zu denken, dass der Beton auch noch transportiert werden musste. Trotz dieser schwierigen klimatischen Verhältnisse und höchster Anforderungen an Widerstandsfähigkeit und Dauerhaftigkeit ermöglichte das Verwenden von Steelpact 7 einen substanziellen Zeitgewinn beim Einbau des Betons, der alle Anforderungen, auch jene an die Wirtschaftlichkeit, erfüllt (rund 15% Einsparung bei der Bodenplatte im Vergleich zu einer konventionellen Lösung). Das gute Gelingen ist aber auch das Resultat einer exzellenten Teamarbeit aller am Bau Beteiligten.


Am Bau Beteiligte

Bauträgerschaft
Sources Minérales Henniez SA, Henniez
Bauingenieure
Küng et Associés SA, Payerne
Hauptunternehmer
Clot Frères SA, Granges-Marnand
Subunternehmer
Walo Bertschinger SA, St-Sulpice; Wagner + Betontechnik SA, Crissier
Beton
Holcim (Schweiz) AG, Werk Payerne



Technische Daten zum Beton

Expositionsklassen
XC4, XD2, XF1
Druckfestigkeitsklasse
C30/37
Konsistenzklasse
C3
Grösstkorn
Dmax16
Chloridgehaltsklasse
Cl 0,10
Ausführung
Nachbehandlung: Kunstofffolie und Besprühen mit Wasser (während 10 Tagen)
Abtaloschieren
mit Rotorglätter
Extraharte Oberflächenbehandlung
(Duratex: Quarzsand, dem Zement beigemengt)
Dicke der Bodenplatte
20 cm, darunter doppelte Kunststofffolie
Betonprüfungen
Holcim, Laboratoire des matériaux, Eclépens (Frischbeton, Druckfestigkeit und Dauerhaftigkeit), und Geobaulabor Chur (Nachweis der Einhaltung des Rechenwerts der wirksamen Biegezugfestigkeit fctf durch Quadratplattenversuch nach Empfehlung SIA 162/6)