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Brücke

Eisenbahnüberführung Filstalbrücke

Update zur Baustelle: Erste Pfeiler der 85 Meter hohen Brücke stehen


Update Februar 2018. Wir werden auch weiterhin zu dieser Baustelle berichten.

Am Bau Beteiligte

Kunde
ARGE Max Bögl und Porr
Bauherr
Deutsche Bahn AG
Betonlieferant
Holcim Kies und Beton GmbH
Zement
ca. 15.000 to Optimo 4 (Dotternhausen)
Betonmenge
ca. 50.000m³
Bisher geliefert
ca. 18.000m³
Betone
ZTV-ING-Betone
Spritzbeton zur Hangsicherung Selbstverdichtender Beton (SVB)
Lieferwerke
Gruibingen und Kirchheim unter Teck

Blick auf die Baustelle








Zeitungsartikel inkl. Video www.schwaebische.de

In unter 30 Minuten von Stuttgart nach Ulm. Die Neubaustrecke Ulm-Wendlingen soll es möglich machen. Sieben Sekunden lang wird man auf dieser Fahrt dann das Filstal überqueren. Die Brücke dafür wird gerade gebaut und wird einmal die dritthöchste Eisenbahnbrücke Deutschlands sein. Der Aufwand für die Bauarbeiten ist enorm.
9. Februar 2018


Infos zum Bauwerk

Die Filstalbrücke ist eine im Bau befindliche, rund 485 m lange, Eisenbahnüberführung der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm.

Sie wird zwischen der Gemeinde Mühlhausen im Täle und der Stadt 
Wiesensteig das Tal der Fils in einer Höhe von bis zu circa 85 m
überspannen. Sie wird damit, nach der Müngstener Brücke und der 
Rombachtalbrücke die dritthöchste Eisenbahnbrücke in Deutschland sein. Die Brücke wird aus zwei eingleisigen, parallelen Bauwerken bestehen. Das Bauwerk ist als semi-integrale Spannbetonbrücke geplant. Die Feste Fahrbahn auf dem Bauwerk soll auch von Rettungsfahrzeugen befahren werden können. Die größte Spannweite zwischen den V-förmig ausgebildeten Stützen soll bei etwa 150 m liegen.

Zusammen mit dem sich westlich anschließenden Boßlertunnel (rund 8790 m) sowie dem östlich folgenden Steinbühltunnel (rund 4825 m) bildet das im Baukilometer 48 (ab Stuttgart Hbf) liegende Bauwerk einen Planfeststellungsabschnitt, in dem die Strecke die Hochebene der Schwäbischen Alb erreichen wird.

In einer kontinuierlichen Steigung von rund 25 Promille steigt die Strecke dabei auf einer Länge von rund 14 km von rund 400 m ü. NN 
auf etwa 750 m ü. NN an.

Besonderheit zur Konstruktion

Die Filstalbrücke wird mit einer oben laufenden Vorschubrüstung gebaut. Diese Stahlkonstruktion wird zum neuen Abschnitt vorgefahren, wo Stahlstäbe zur Stabilisierung eingebracht werden und Beton eingegossen wird. Wenn der Beton ausgehärtet ist, werden die seitlichen Gerüste geöffnet und abgesenkt. Das Gerüst wird dann hydraulisch wieder ein Stück weiter geschoben. Damit nichts abstürzt, bildet vorne der sogenannte Kragarm den Abschluss. Er ruht auf dem nächsten Brückenpfeiler. Wo der nicht erreicht werden kann, steht ein Hilfsgerüst. Der Überbau, der auf den Pfeilern aufliegt, besteht aus einer Hohlkastenplatte mit der Fahrbahnplatte. Hohlkastenquerschnitte sind für den Bau mit Vorschubrüstungen besonders geeignet.

Infos und Bilder:
Dieter Jenter, Sales Manager Holcim Kies und Beton GmbH