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Brücke

Betonbrücke, Denkendorf, Deutschland

Ideal für anspruchsvolle Bauwerke


In naher Zukunft werden über die neue Eisenbahnüberführung im Sulzbachtal Züge mit bis zu 250 Stundenkilometern unterwegs sein. Die Betonbrücke ist damit Teilstück des Großprojekts Stuttgart 21, das in die Hochgeschwindigkeits- und Neubaustrecke Wendlingen – Ulm übergeht. Rund 370 Meter lang ist die zweigleisige Überführung, die sich parallel zur Bundesautobahnbrücke der A8 bei Denkendorf in circa 40 Meter Höhe über das Tal erstreckt.


Holcim Leistungen

Beratung für den optimalen Zement

Unterstützung bei der Betonrezeptur

Lieferung des Zementes und des Betons

Überwachung der Konsistenzklassen

Bereitstellung aller erforderlichen Unterlagen


Insgesamt werden für die Eisenbahnbrücke ca. 14.000 m3 Beton in verschiedenen Festigkeits



Gut getaktet

Der Entwurf der Talbrücke lehnt sich an die bestehende Autobahnbrücke an. Die beiden circa 20 Meter auseinander liegenden Bauwerke werden hauptsächlich von der Ortschaft Denkendorf aus wahrgenommen. Die in südlicher Querrichtung in einer Flucht stehenden Brückenpfeiler ergeben eine minimale Einschränkung der Durchsicht zwischen den Pfeilern. Der Bau der ca.13 Meter breiten Brücke, die im Taktschiebeverfahren Takt für Takt gewachsen ist, ist schon sehr weit fortgeschritten. Die Hauptbauzeit der Pfahlkopfplatten, der sechs Stützpfeiler und der 13 Stützen- und Feldtakte in Längen bis zu 32 Meter begann im März 2013. Im Frühjahr 2015 soll die neue Eisenbahnüberführung im Rohbau vollendet sein. Derzeit werden die Widerlager, Brückenkappen und Tragplatten fertiggestellt. Damit liegen die Bauarbeiten voll im geplanten Takt.

Besondere Herausforderung an den Beton

Der Überbau der Talbrücke wurde als Durchlaufträger über sieben Felder mit einem in Längsrichtung vorgespannten, einzelligen Hohlkastenquerschnitt geplant. Der Brückenquerschnitt ist hoch beansprucht. Die größte Herausforderung war, dass im Laufe der einzelnen Betonagen je nach Bauteil und Betonierfortschritt der Beton mit dem jeweils benötigten Größtkorn und in der passenden Konsistenz zum richtigen Zeitpunkt auf die Baustelle geliefert wurde. „Holcim hat dies sehr gut erfüllt. Dank der Nähe zum Betonwerk erhielten wir jederzeit Beton in der richtigen Qualität“, so Lothar Roth, Bauleiter der Adam Hörnig Baugesellschaft. „Das war eine perfekte Abstimmung und Kommunikation zwischen Werk und Baustelle. Wir sind auch sehr zufrieden mit den gleichmäßigen, hellen Betonoberflächen.“ Vor allem die Zusammenarbeit zwischen dem Polier von Adam Hörnig, Jürgen Abb, und Uwe Rauschenbach, Mischmeister bei der Holcim Kies und Beton, wurde hervorgehoben. Dank ihres guten Miteinanders war die Abstimmung in punkto Lieferzeit und erforderlicher Konsistenz des Betons einwandfrei.
„Die beiden hatten ihre Arbeit voll im Griff“, merkt Lothar Roth ergänzend dazu an.



Pro Takt lieferten circa 40-50 LKWs den Beton, der mit einer Betonpumpe eingebracht wurde



Optimo war optimal

Holcim schlug für das Bauwerk die beiden Portlandkompositzemente Optimo 4 und 5 vor. Da bei diesen beiden modernen Zementen noch keine jahrzehntelangen Erfahrungen vorliegen, verlangt die ZTV-ING, dass der Bauherr ihrer Verwendung zustimmt. Holcim lies sie von der Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart (MPA Stuttgart) auf das Kriterium Frühfestigkeit zur Vorspannung des Betons bei Brückenbauwerken hin überprüfen. Sowohl MPA als auch dann der Bauherr gaben grünes Licht. Somit konnten die beiden Zemente einmal mehr unter Beweis stellen, dass sie sich hervorragend als Standardzement für Großbauwerke eignen. Hinzu kommt der Vorteil, dass bei ihrer Herstellung wenig CO2 emittiert wird. Sie zeichnen sich aus durch ihre Frühfestigkeit und dank der gleichmäßigen Oberflächen, die sich beim Betonieren ergeben, bieten sie sich für Sichtbeton an.


Am Bau Beteilgte

Bauherr
Deutsche Bahn AG, DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH
Bauunternehmen
Adam Hörnig Baugesellschaft GmbH & Co. KG, Aschaffenburg
Ausführungsplanung
Büchting + Streit, B+S Beratende Ingenieure VBI AG, München
Betonlieferant
Holcim Kies und Beton GmbH, Werke Ostfildern-Nellingen und Stuttgart-Neckarhafen




Technische Daten zu Beton

Druckfestigkeitsklasse
v.a. C40/50, C45/55, C50/60
Expositionsklassen
v.a. XC4, XD2, XF2, XF3, XA2
Konsistenzklasse
v.a. F3
Größtkorn
Dmax22
Zement
Optimo 4,
Portlandkompositzement, CEM II/B-M (T-LL) 42,5 N
Optimo 5,
Portlandkompositzement, CEM II/B-M (T-LL) 52,5 N
Frischbetonrohdichte
v.a. 2345, 2359, 2364 kg/m³
Festigkeitsentwicklung
v.a. schnell
Gesamtmenge Beton
ca. 14.000 m³